Häufig gestellte Fragen

1. Sind die Mittel des FGDL ausreichend um eine Erstattung aller Einleger im Falle der Insolvenz meiner Bank zu gewährleisten?

Mit einem renommierten Finanzplatz hat sich Luxemburg für ein glaubwürdiges Einlagensicherungssystem mit solider finanzieller Grundlage entschieden. Aus diesem Grund wurden dem luxemburgischen Einlagensicherungsfonds ausreichend Mittel zur Verfügung gestellt, um die Rückzahlung der Einleger im Falle der „Schieflage“ einer mittelgroßen Bank schnellstmöglich zu gewährleisten.


Nach EU-Recht müssen alle nationalen Einlagensicherungssysteme bis zum 3. Juli 2024 eine Kapitalisierung von 0,8% der gedeckten Einlagen erreichen. Die luxemburgische Gesetzgebung sieht vor, dass diese Zielausstattung bereits zum 31. Dezember 2018, und damit vorzeitig, zu erreichen ist. Die hierfür erforderlichen Mittel werden durch Beiträge der zugeordneten Kreditinstitute aufgebracht. Seit 2016 werden erhebliche finanzielle Mittel gesammelt, um den Zielwert von 0,8% der erstattungsfähigen Einlagen im Jahr 2018 zu erreichen.

  
Die luxemburgische Gesetzgebung führte zudem durch das Einfordern eines zusätzlichen Polsters an finanziellen Mitteln einen Deckungsgrad ein, welcher über den europäischen Anforderungen für Sicherungsleistungen liegt. Die zugeordneten Kreditinstitute sind dazu gehalten, finanzielle Mittel im Gegenwert von insgesamt 1,6% der erstattungsfähigen Einlagen bereitzustellen, und dies auf mittlere Sicht und vor etwaigen Schieflagen des Bankensystems.


Darüber hinaus und um Ereignisse größeren Ausmaßes zu handhaben, kann der Fonds de garantie des dépôts Luxembourg (FGDL, Einlagensicherungsfonds Luxemburg) bei Bedarf Sonderbeitrage von seinen Mitglieder einberufen und sich mit zusätzlichen Mitteln aus anderen Quellen eindecken (z.B. Fremdfinanzierung).

2. Wie sind Guthaben auf einem Gemeinschaftskonto gesichert?

Bei Gemeinschaftskonten gilt eine Absicherung von EUR 100.000 pro Kontoinhaber. Jeder Kontoinhaber  kann somit im Einlagensicherungsfall je einen Auszahlungshöchstbetrag von EUR 100.000 beanspruchen, unabhängig von der Anzahl der Konten.  Das Guthaben auf dem Gemeinschaftskonto ist, ausgenommen etwaiger anderslautender schriftlicher Regelung, zu gleichen Teilen auf die Kontoinhaber zu verteilen.


Beispiel : Sie und Ihr Lebenspartner führen ein Gemeinschaftskonto auf welchem EUR 120.000 eingezahlt sind. Zusätzlich führt Ihr Lebenspartner bei derselben Bank ein Konto mit einem Guthaben in Höhe von EUR 50.000, über das er alleine verfügungsberechtigt ist. Gerät die Bank in „Schieflage“, erhalten Sie EUR 60.000 und Ihr Lebenspartner EUR 100.000.


Um in den Genuss der Erstattung zu kommen, ist jeder Kontoinhaber aufgerufen, individuell jeweils ein eigenes Formular auszufüllen, um dem FGDL eine neue Kontoverbindung mitzuteilen. Das neue Konto muss nicht zwingend ein Gemeinschaftskonto sein. Besagtes Formular wird vom FGDL auf dem Postweg an jeden einzelnen Kontoinhaber übermittelt.

3. Wie sind Guthaben eines Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit gesichert?

Einlagen auf einem Konto, über das zwei oder mehr Personen als Mitglieder einer Personengesellschaft oder Sozietät, einer Vereinigung oder eines ähnlichen Zusammenschlusses ohne Rechtspersönlichkeit verfügen können, werden bei der Berechnung der Obergrenze zusammengefasst und als Einlage eines einzigen Einlegers behandelt.


Um eine Erstattung zu erhalten, muss ein Vereinsvertreter ein einziges Formular ausfüllen, um dem FGDL eine neue Kontonummer zu übermitteln.

4. Wie gestaltet sich die Erstattung falls der Einleger nicht uneingeschränkt über den Einlagebetrag verfügt ?

Darf ein Einleger nicht uneingeschränkt über den Einlagebetrag verfügen, so ist der Anspruchsberechtigte gesichert, sofern dieser bekannt ist oder ermittelt werden kann, bevor die Einlagen als nicht verfügbar gelten. Gibt es mehrere uneingeschränkt Anspruchsberechtigte, so wird der auf jeden von ihnen gemäß den für die Verwaltung der Einlagen geltenden Vorschriften entfallenden Anteil bei der Berechnung der Obergrenze vom FGDL berücksichtigt. Fehlen besondere Bestimmungen, so wird der Einlagebetrag zu gleichen Teilen auf die uneingeschränkt Anspruchsberechtigte verteilt.


Ein Beispiel dafür ist ein Vermögensverwalter, der das Geld seiner Kunden auf einem Sammelkonto, einem sogenannten „Omnibus-Konto”, in seinem Namen bei einer Bank, die Mitglied des FGDL ist, deponiert. Ein weiteres Beispiel ist ein Trust oder Treuhänder, der in seinem Namen das dem/den Begünstigten geschuldete Geld auf ein Konto eines Mitglieds des FGDL überweist.


Der Anspruchsberechtigte gilt als identifizierbar, wenn der Einleger der Bank mitgeteilt hat, dass er im Namen Dritter handelt und ihm die Anzahl der Anspruchsberechtigten sowie den Anteil jedes einzelnen Rechtsinhabers am Konto mitgeteilt hat. Die Zahlung einer Entschädigung für die Garantie der Einlagen unterliegt der Offenlegung nach Feststellung der Nichtverfügbarkeit der Einlagen der Identität der uneingeschränkt Nutzungsberechtigten und gegebenenfalls des Anteils jedes einzelnen.


Der Einleger und Kontoinhaber, muss ein Formular ausfüllen, um dem FGDL die Nummer eines neuen Kontos mitzuteilen, auf das die Erstattung für alle uneingeschränkten Anspruchsberechtigten überwiesen wird. Der FGDL verlangt, dass dieses Konto vom Vermögen des Einlegers getrennt und als Drittkonto bei der Bank ausgewiesen wird. Die Verteilung der Beträge und Auskünfte an die uneingeschränkt Anspruchsberechtigten geht zu Lasten des Einlegers.


Der FGDL hat für diesen Sonderfall eine längere Rückzahlungsfrist, da der Antragsteller vom Anspruchsberechtigten getrennt ist. Aufgrund der zusätzlich durchzuführenden Kontrollen erhöht sich der Erstattungszeitraum von 7 Arbeitstagen auf maximal drei Monate.

5. In welcher Währung werden Einlagen erstattet, welche in einer anderen Währung als Euro lauten?

Die gedeckten Einlagen werden ausschließlich in Euro ausgezahlt, ungeachtet dessen, ob das bzw. die gesicherten Konten auf eine andere Währung lauten. Als Umrechnungskurs gilt der im Amtsblatt der Europäischen Union veröffentliche Wechselkurs am Tag des Eintrittes des Sicherungsfalls.

6. Werden aufgelaufene Zinsen der vorhandenen Einlagen bei der Erstattung berücksichtigt ?

Zinsen auf Guthaben, die bis zu dem Tag, an dem die Einlagen als nicht verfügbar gelten, aufgelaufen sind, bis zu diesem Tag aber noch nicht gutgeschrieben wurden, werden vom Einlagensicherungssystem erstattet.

7. Absicherung eines Gesamthandeigentums

Es obliegt dem FGDL nicht, die Gesamthand aufzuschlüsseln. Die Gesamthand ist als eine (nicht-natürliche) Person zu betrachten; somit gilt eine Deckungssumme von maximal EUR 100.000, ggf. EUR 2.500.000 im Falle eines zeitweilig höheren Erstattungsanspruchs.

8. Welche Erstattungsfrist gilt?

Der FGDL stellt sicher, dass der zu erstattende Betrag binnen 7 Werktagen ab dem Zeitpunkt der Feststellung der Nichtverfügbarkeit der Einlagen, zur Verfügung steht. Die Rückzahlung erfolgt per Banküberweisung und wird durchgeführt sobald der FGDL der diesbezüglich vom Einleger angeforderten Informationen erhalten hat.


Die Rückzahlungsfrist wird auf drei Monate erweitert, in Fällen in denen es für den FGDL schwierig ist, die Höhe der Erstattung und die Ansprüche des Einlegers zu bestimmen. Dies gilt insbesondere, wenn Einlagen aus Geschäften mit Wohnimmobilien oder aus bestimmten Ereignissen im Leben des Einlegers resultieren (cf. zeitweilig höherer Entschädigungsanspruch), wenn der Einleger nicht uneingeschränkt über den Einlagebetrag verfügen kann, wenn Einlagen Gegenstand einer Rechtsstreitigkeit oder widerstreitender Forderungen bezüglich des Einlagenbetrags sind oder wenn die Einlagen wirtschaftlichen Sanktionen unterliegen, die von nationalen Regierungen oder internationalen Gremien verhängt wurden.


Die Erstattung kann auch aufgeschoben werden, wenn keine Einzahlung in den letzten 24 Monaten getätigt wurde (d. h. das Konto ist inaktiv). Wenn das Konto inaktiv ist und die Erstattung zu einer Verwaltungsgebühr führen, die höher ist als der Einzahlungsbetrag, ist eine Erstattung ausgeschlossen.


Einlagen, die aus Vorgängen resultieren, für die eine strafrechtliche Verurteilung wegen einer Straftat im Zusammenhang mit Geldwäsche oder Terrorismusfinanzierung erlassen wurde, sind von der Erstattung ausgeschlossen. Sollte jedoch noch keine strafrechtliche Verurteilung vorliegen, kann die Erstattung bis zu einer gerichtlichen Entscheidung aufgeschoben werden.

9. Garantie bei mehreren Konten bei einer Bank oder mehreren Banken

Die Sicherungsgrenze gilt pro Person und pro Bank, unabhängig von der Anzahl der Konten.


Die Garantiehöchstgrenze gilt pro Einleger und pro Bank, unabhängig davon, wie viele Konten von demselben Einleger bei derselben Bank eröffnet wurden.

  
Dieser Grundsatz impliziert, dass die Verteilung der Einlagen auf verschiedene Kreditinstitute zu einer Vervielfachung der Einlagensicherung führt.


Wenn ein Kreditinstitut jedoch unter verschiedenen Markennamen tätig ist, gilt die Garantieregelung für alle Einlagen, die der Einleger bei diesem Institut hält. Um eine bessere Übersicht zu erhalten, ist geplant, dass die Banken ihre Kunden über die verschiedenen Marken bzw. Unternehmen, die zur selben Institutsgruppe gehören, informieren, unter denen sie tätig sind.

10. Wer ist von der Sicherung ausgeschlossen?

Ausgeschlossen von der Sicherung sind Einlagen von Kreditinstitute und Finanzdienstleister und Wertpapierfirmen, sowie Einlagen von Versicherungsunternehmen, Organismen für gemeinsame Anlagen, Pensions- und Rentenfonds, und die öffentlichen Hand.


Einleger die auf dem Gebiet der Geldwäsche und der Terrorismusfinanzierung tätig sind, werden von einer Erstattungs- aus dem Einlagensicherungssystem ausgeschlossen. Dies betrifft auch nicht identifizierbare Kontoinhaber.


Schuldverschreibungen eines Kreditinstituts und seitens des Kreditinstituts anerkannte Verbindlichkeiten und Solawechseln sind ebenfalls nicht durch die Einlagensicherung gedeckt.

11. Keine Sicherung von Organismen für gemeinsame Anlagen

Von Organismen für gemeinsame Einlagen getätigte Einlagen sind von der FGDL-Sicherung ausgeschlossen.


Zudem, ist zu beachten dass die Wertpapiere, welche das Kapital eines Investmentfonds (SICAV) ausmachen, nicht vom Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg (SIIL, Anlegerentschädigungssystem Luxemburg) gedeckt sind.

12. Keine Sicherung von Soparfis und SPF

Beteiligungsgesellschaften wie „Soparfis“ oder „Société de gestion patrimoniale et familiale“, Verbriefungsorganismen, Offshore-Gesellschaften, sowie Stiftungen (ausgenommen von Stiftungen ohne Gewinnzweck im Sinne des luxemburgischen Gesetzes vom 21. April 1928 über die Vereinigungen und Stiftungen ohne Gewinnzweck) zum Zweck der Familienvorsorge und des Erhalts des Familienvermögens sind Finanzinstitutionen ähnlich und aus diesem Grund von der Sicherung ausgeschlossen. Der FGDL tätigt ebenfalls keine Erstattung an Bezugsberechtigte in diesem Falle.

13. Garantie für Kunden von Wertpapierfirmen

Es wird zwischen zwei Situationen unterschieden:

  1. Das Geld des Kunden wird auf das Konto einer luxemburgischen Bank im Namen des Kunden eingezahlt und die Wertpapierfirma hat ein Verwaltungs- oder Beratungsmandat. 
    In diesem Fall profitiert der Kunde von der Garantie des FGDL, als ob der Vertrag mit der Wertpapierfirma nicht bestanden hätte.
  2. Das Geld des Kunden wird von der Wertpapierfirma gehalten, die es bei einer Bank oder gegebenenfalls bei einem zugelassenen Geldmarktfonds hinterlegen muss. Das Geld wird dann auf ein Sammelkonto, ein sogenanntes „Omnibus-Konto”, im Namen der Wertpapierfirma eingezahlt. Dies ist der Fall, der in dem Punkt über Rückerstattungen falls der Einleger nicht uneingeschränkt über den Einlagebetrag verfügt, beschrieben ist. Wenn dieses Sammelkonto bei einer Bank eröffnet wird, welches Mitglied der FGDL ist, wird jedem Kunden im Falle eines Verzugs der Bank bis zu EUR 100.000 garantiert, sofern die Wertpapierfirma der Bank mitgeteilt hat, dass sie im Namen von Drittkunden handelt und ihr die Anzahl der Anspruchsberechtigten mit einer Forderung und den Anteil der einzelnen Anspruchsberechtigten mitgeteilt hat. Im Falle einer Bankeninsolvenz erstattet der FGDL der Wertpapierfirma, die für die korrekte Verteilung des Geldes an ihre Kunden verantwortlich ist, die fällige Entschädigung.
    Im Falle eines Ausfalls der Wertpapierfirma darf das Sammelkonto nicht in deren Insolvenzmasse fallen, d. h. Kunden normalerweise nicht ihr Geld verlieren. Im Falle von Betrug oder wenn das Konto während eines Zahlungsmoratoriums oder Liquidation zu lange gesperrt bleibt, entschädigt das Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg (SIIL, Anlegerentschädigungssystem Luxemburg) Kunden bis zu einem Höchstbetrag von EUR 20.000. Die von der Wertpapierfirma für ihre Kunden gehaltenen Wertpapiere sind ebenfalls in der SIIL-Garantie enthalten. Für weitere Informationen verweisen wir auf die Artikel 174 und 196 Absatz 5 des Gesetzes vom 18. Dezember 2015 (FR/EN) über den Ausfall von Kreditinstituten und bestimmten Wertpapierfirmen, sowie dem Rundschreiben CSSF-CPDI 16/02 (FR/EN).

14. Bauspareinlagen

Bauspareinlagen unterliegen dem Sicherungssystem der Bausparkasse. Sollte der Entschädigungsfall bei in luxemburgischen Zweigstellen getätigten Einlagen an die BHW Bausparkasse AG, Bausparkasse Schwäbisch Hall AG oder Wüstenrot Bausparkasse AG, festgestellt werden, sind die verschiedenen Sicherungseinrichtungen in Deutschland zuständig.

15. Welche Bedeutung hat der allgemeine Informationsbogen von meiner Bank?

Luxemburgische Banken sind gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Kunden einmal jährlich über das in Luxemburg geltende Einlagensicherungssystem zu informieren (Artikel 185, Absatz 6, des Gesetzes vom 18. Dezember 2015 (FR/EN) über den Ausfall von Kreditinstituten und bestimmten Wertpapierfirmen). In diesem Schreiben wird Ihnen mitgeteilt, dass es sich um den Fonds de garantie des dépôts Luxembourg (FGDL, luxemburgischer Einlagensicherungsfonds) handelt, der als öffentliche Einrichtung, die Aufgabe hat, Einlagen gemäß den gesetzlichen Bestimmungen bei einer in „Schieflage“ geratenen luxemburgischen Bank zu erstatten. Der FGDL ist eine von Ihrer Bank unabhängige Institution, die nur im Falle einer Zahlungsunfähigkeit Ihrer Bank Zugang zu Ihren Kundenakten hat. Der FGDL ist nicht befugt, Schreiben für die Bank entgegenzunehmen und leitet diese auch nicht an die Bank weiter.


Inhalt und Form des Informationsbogens werden nach luxemburgischem Recht im Einklang mit der europäischen Harmonisierung der Einlagensicherungssysteme festgelegt. Das Schreiben spezifiziert die Sicherungsobergrenze, die Anwendung auf verschiedene Konten desselben Inhabers, die Erstattungsfrist und die Kontaktdaten des FGDL. Grund dieser Zusendung ist nicht etwa eine Änderung des Schutzniveaus oder eine Zahlungsunfähigkeit Ihrer Bank. Die Bank kommt lediglich ihrer gesetzlichen Pflicht nach. Dies ist eine einfache rechtliche Information, auf die Sie keine Maßnahmen ergreifen müssen. Es ist daher nicht erforderlich, Ihre Bank zu kontaktieren oder sich nach dieser standardisierten Übermittlung an den FGDL zu wenden.


Wenn Sie Fragen zur Kontoführung haben oder sonstige Mitteilungen in Bezug auf Ihr Konto haben (z.B. Änderung der Adresse, Schließung eines Kontos…), wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Bank.

16. Sind meine Finanzprodukte (beispielsweise Wertpapiere) gesichert? (in englischer Sprache verfügbar)

16. Are my financial instruments (e.g. securities) covered?

In the event of a failure of the custodian institution (credit institution or investment firm), financial instruments such as securities held on behalf of customers do not fall into the liquidation assets, i.e. they are bound to be returned to the customer.

     

However, in case of a failure of the custodian institution, it may turn out that financial instruments are found to have vanished due to e.g. fraud or administrative negligence. The FGDL does not provide compensation for investors who hold financial instruments. They are instead covered by the Système d’indemnisation des investisseurs Luxembourg (SIIL, Investor Compensation Scheme Luxembourg). The SIIL's guarantee is limited to 20,000 euros per person and per institution. Claims resulting directly from investment transactions not yet liquidated also fall under the SIIL. Investors shall present their requests within ten years as from the date on which the CSSF determined that the custodian institution does not seem to be able to fulfil its obligations resulting from claims of investors or where the Tribunal d'Arrondissement (District Court) in Luxembourg sitting in commercial matters ordered the suspension of payments or the winding-up of the credit institution or investment firm. It should be noted that no claim can be covered by both the FGDL guarantee and the SIIL guarantee at the same time.